Tagebuch der Apokalypse 4
Hörbuch & E-Book

Tagebuch der Apokalypse 4, by J. L. Bourne

Von J. L. Bourne

Gesprochen von David Nathan

★★★★★ 4.5/5 (773 Bewertungen)
🎧 9 Stunden und 53 Minuten 📘 Audible Studios 🌐 Deutsch
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Über dieses Hörbuch

Willkommen in der Welt nach der Apokalypse!

Eine weltumspannende Epidemie hat den Großteil der Erdbevölkerung in blutrünstige Zombies verwandelt. Die letzten Überlebenden sind auf sich allein gestellt – wären da nicht ein einsamer Navy-Offizier und die furchtlosen Männer der Task Force Phoenix. Doch die Untoten rücken unaufhaltsam näher…

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Auf einen Blick

  • Sprecher: David Nathan ist eine Institution im deutschen Thriller-Hörbuch — er gibt Kilroy die nötige Erschöpfung und Entschlossenheit, ohne ins Melodramatische zu kippen.
  • Themen: Überleben nach der Apokalypse, Tagebuchformat als Erzählstruktur, Mensch gegen Zombie und Mensch gegen Mensch
  • Stimmung: Düster und atemlos, mit kurzen Momenten echter Verbundenheit
  • Fazit: Für alle, die die Serie kennen, ist Band 4 ein solider, spannender Abschluss — ein Einstieg an dieser Stelle wäre jedoch ein Fehler.

Es war kurz nach Mitternacht, und ich hatte eigentlich vor, nach zwei Kapiteln aufzuhören. Tagebuch der Apokalypse 4 hat diesen Plan zunichte gemacht. Nicht weil J.L. Bournes vierter Band neue Maßstäbe setzt, sondern weil David Nathan die Tagebucheinträge von Kilroy — dem einsamen Navy-Offizier, der durch eine zombieverseuchte Welt kämpft — mit einer Intensität liest, die einen nicht loslässt.

Zur Orientierung: Das hier ist Band vier einer Serie. Wer Kilroy nicht kennt, wer die ersten drei Bände nicht gehört hat, sollte mit Band eins beginnen. Das ist keine Faustregel, das ist eine echte Warnung: Man versteht zwar die Handlung, aber man versteht nicht die Erschöpfung hinter ihr. Und diese Erschöpfung ist es, die die Serie von anderen Zombie-Apokalypse-Formaten unterscheidet.

Die Rückkehr zur Ich-Form

Wer Band drei der Reihe kennt, weiß, dass er etwas schwächelte. Einer der Gründe war das Verlassen der konsequenten Tagebuchstruktur. Band vier kehrt dazu zurück, und das ist die richtige Entscheidung. Kilroy erzählt wieder in Ich-Form, im Jetzt, mit der Unmittelbarkeit von jemandem, der nicht weiß, ob er den nächsten Tag erlebt. Dieser Stilentscheid ist mehr als eine formale Frage — er bestimmt, wie nah man dem Protagonisten kommt.

David Nathan hat in der deutschen Audiowelt einen eigenen Status. Seine Arbeit kennt man von zahlreichen internationalen Serienadaptionen. Er weiß, wie Erschöpfung klingt, wie man Entschlossenheit dosiert, und wie man eine Ein-Mann-Show trägt, ohne das Gefühl zu verlieren, dass eine reale Person darin steckt. Kilroy ist in diesem Band weitgehend allein, und das ist eine erhebliche Belastung für den Sprecher. Nathan trägt sie.

Radioaktive Zombies und ein verknapptes Ende

Band vier führt ein neues Element ein: radioaktiv verseuchte Untote, die die ohnehin lebensfeindliche Welt noch unberechenbarer machen. Das ist ein kluger Schachzug, der die Serienformel nicht aufbricht, aber frisch genug ist, um nicht das Gefühl einer bloßen Wiederholung zu erzeugen. Kilroy kämpft sich durch eine atemlose Folge von Situationen, in denen der Tod immer sehr nah ist — eine Rezensentin beschrieb es treffend als Lesen, bei dem man zwischendurch aufatmet, wenn Kil wieder entkommen ist.

Das Ende ist der einzige ernsthafte Einwand, den ich teile. Für vier Bücher, vier lange Bände, fällt der Abschluss kurz aus. Zu kurz. Man spürt, dass hier mehr drin gewesen wäre — mehr Auflösung, mehr Konsequenz. Die offenen Fragen sind nicht alle unabsichtlich offen gelassen. Das frustriert, ist aber kein Grund, den Band nicht zu hören. Es ist ein Grund, auf einen fünften Teil zu hoffen.

Ein Wort zur Audible-Exklusivität

Diese ungekürzte Fassung ist exklusiv bei Audible verfügbar. Das schränkt die Zugänglichkeit ein. Wer kein Audible-Abo hat, muss einzeln kaufen oder das Abo abschließen. Für Fans der Serie ist das keine Hürde, für Gelegenheitshörer aber ein Argument, zuerst Band eins auszuprobieren, der möglicherweise breiter verfügbar ist.

Wer sollte hören, wer sollte warten

Tagebuch der Apokalypse 4 ist für alle geeignet, die die Vorgänger kennen und eine packende Fortsetzung erwarten. Für Neueinsteiger ist es der falsche Startpunkt — hier wäre Band eins die richtige Adresse. Wer das Zombie-Genre grundsätzlich meidet, wird auch durch David Nathans Lesung nicht umgestimmt werden. Wer es mag und die Serie noch nicht kennt, hat einen sehr guten Abend Hörstoff vor sich.

Häufig gestellte Fragen

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Was Hörerinnen und Hörer sagen

★★★★★

Superspannend

Auch dieser vierte Teil ist spannend, der Protagonist sympathisch, und er erzählt endlich wieder durchgängig in Ich-Form, also in Form seines Tagebuchs. Was auffällt ist, daß der Autor bezüglich der Action mächtig angezogen hat; manchmal verfolgt man als Leser geradezu atemlos die Geschehnisse und atmet irgendwann erleichtert auf, wenn Kil…

— L. Köckritz
★★★★☆

Gutes Buch mit einem zu kurz gekommenen Ende

Ich verstehe nicht warum sich die Leute aufregen.. Klasse Geschichte.. spannend und gut geschrieben so wie die letzten Drei Teile. Einen Stern abzug dafür das ,dass Ende für 4 Bücher viel zu kurz und dünn ist..(mit Hoffung auf einen Epilog? Oder Teil 5!?)

— Lukas
★★★★★

Die Welt gehört immer noch den Zombies

Der inzwischen vierte Teil der Zombie Apokalypse ist wieder durchgehen gelungen.Das ganze ist diesmal eine knallharte Ein-Mann-Show, der Protagonist kämpft sichmit viel Action durch die Zombiehölle. Wobei, ganz allein ist er eigentlich nicht, lasst Euch überraschen!Doch nicht nur Zombies machen ihm das Leben schwer, auch gegen Überlebende muss er sich…

— Maxim
★★★★★

Teil 4

Auch dieses Buch hielt mich gefangen. Ich kann es nur wärmstens weiter empfehlen. Der Protagonist muss wirklich alles geben und es wird wirklich nicht einfacher. Die Welt ist nicht mehr das was sie war und das wenige was nicht infiziert ist, kämpft wahrlich ums nackte Überleben. Ich hatte schon mit…

— JK
★★★★★

Gut und da geht noch was

Heute bekommen, da vorbestellt, und in einem Rutsch durchgelesen. Positiv: Endlich wieder in Ich-Form geschrieben und damit die Form des schwächeren dritten Teils verlassen. Es fehlt ein wenig die Interaktion mit Gefährten, da unser Kilroy alleine unterwegs ist. Trotzdem wie gehabt realistisch geschildert, was die Serie wohltuend von anderen Zombie-Romanen…

— Rüpelzwerg

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Lena Bergmann

Von Lena Bergmann

Gründerin & Literaturkritikerin