Der Kontingenz-Krieg: Die komplett Serie
Hörbuch & E-Book

Der Kontingenz-Krieg: Die komplett Serie, by G J Ogden

Von G J Ogden

Gesprochen von Alexander Kötting

★★★★★ 4.4/5 (602 Bewertungen)
🎧 27 Stunden und 19 Minuten 📘 Ogden Media Ltd 📅 11 septembre 2024 🌐 Deutsch
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Über dieses Hörbuch

– Vom Gewinner des Kindle Storyteller Award, G J Ogden –

Das Super-Box-Set der Kontingenz-Krieg – über 1,350 Seiten actionreiche Science-Fiction

Ihre Mission hatte keinen klaren Zweck, keinen Auftrag, um etwas Bestimmtes zu finden und schon gar nicht die Wahrheit.

An der Spitze des Weltraum-Aufklärungsteams, das von der Erde entsandt wurde, steht Captain Taylor Ray, um in den unendlichen Weiten der Galaxie nach Anzeichen der Hedalt zu suchen, jener längst besiegten außerirdischen Feinde der Menschheit.

Niemand erwartet wirklich, dass sie etwas Bedeutendes entdecken, denn das ist bislang noch niemandem gelungen. Nach Jahrzehnten der Jagd nach den Überresten der Hedalt über Lichtjahre hinweg, sind nur noch verlassene Geister-Stützpunkte übrig längst vergessene Außenposten einer seit langem untergegangenen Zivilisation.

Aber Kapitän Ray genießt die Gesellschaft seiner eingespielten, spezialisierten Besatzung, und die zehn Jahresgehälter für nur vier Jahre in der Einöde sind ebenfalls nicht zu verachten.

Als sein Schiff plötzlich ein schwaches Hedalt-Signal empfängt und er den Befehl zur Untersuchung gibt, ahnt Captain Ray nicht, welch unglaubliche Entdeckung ihn erwartet.

Alles, was er zu wissen glaubt, ist eine Lüge. Der Hedalt-Krieg ist noch nicht zu Ende. Er hat nicht einmal begonnen.

Der Kontingenzkrieg stellt das Genre der Alien-Invasion auf den Kopf. Sei bereit für atemberaubende Action, gut gehütete Geheimnisse, unvorhersehbare Abenteuer und eine Wendung, die du niemals erahnen würdest …

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Auf einen Blick

  • Sprecher: Alexander Kötting trägt die Serie mit gleichmäßiger Präsenz durch alle vier Bände, seine ruhige, klare Diktion passt gut zum militärisch-technischen Tonfall der Geschichte, auch wenn er selten emotional aufleuchtet.
  • Themen: Alien-Invasion mit umgekehrten Vorzeichen, Verrat durch staatliche Lügen, Teamdynamik in der Isolation des Weltraums
  • Stimmung: Langsam aufbauend, mit langen ruhigen Passagen und plötzlichen Momenten echter Spannung
  • Fazit: Wer klassische Military-SF mit einem gut durchdachten Twist mag und sich nicht an gemächlichem Erzähltempo stört, bekommt hier über 27 Stunden solide Unterhaltung.

Ich habe den ersten Band an einem langen Donnerstagabend begonnen, und zwar in dieser halb unentschlossenen Haltung, die man einnimmt, wenn man sich nicht sicher ist, ob man den Rest des Abends wirklich mit Weltraum-Action verbringen will. Drei Stunden später hatte ich aufgehört, diese Frage zu stellen. Der Kontingenz-Krieg, das vollständige Box-Set der Serie von G. J. Ogden, ist genau jene Art von Science-Fiction, die sich auf den ersten Blick bekannt anfühlt und dann still und leise die Regeln ändert.

Das Versprechen auf dem Cover, nämlich dass der Hedalt-Krieg das Genre der Alien-Invasion auf den Kopf stellen wird, ist kein leeres Marketing. Ogden hält es ein. Die Frage ist nur, wie geduldig man als Zuhörerin bereit ist, darauf zu warten.

Eine Prämisse, die mehr ist als ihre Zusammenfassung

Captain Taylor Ray leitet ein Aufklärungsteam, das seit Jahrzehnten nach Überresten einer längst besiegten außerirdischen Rasse sucht. Niemand erwartet wirklich etwas zu finden. Diese Ausgangslage klingt nach einer Geschichte, die schnell zur Routinehandlung verkommt, nach Raumschiff-Procedural ohne echten Biss. Ogden aber nutzt genau dieses Gefühl der Erwartungslosigkeit als Werkzeug. Die Ruhe am Anfang ist keine Schwäche, sie ist eine Falle, in die man erst hineinläuft, wenn es zu spät ist.

Was dann folgt, sobald das erste schwache Signal empfangen wird und Captain Ray Kurs auf eine Entdeckung nimmt, die alles Bekannte in Frage stellt, ist erzählerisch clever aufgebaut. Die zentrale Enthüllung, dass der Hedalt-Krieg nicht zu Ende ist und eigentlich noch gar nicht begonnen hat, mag für geübte SF-Leser nicht vollständig überraschend sein. Aber der Weg dorthin und was Ogden daraus macht, rechtfertigen das Zuhören durchaus.

27 Stunden Weltraum und die Frage des Tempos

Das Box-Set umfasst alle vier Bände der Serie, und das merkt man. Über 27 Stunden hinweg hat die Geschichte Zeit, sich zu entfalten, manchmal zu viel Zeit. Einige Rezensenten haben es treffend formuliert: Die Idee ist gut, zieht sich aber zeitweise. Das ist fair. Ogden hat eine Neigung zu Wiederholungen im Mittelteil, und manche Dialogsequenzen zwischen Besatzungsmitgliedern hätten eine härtere redaktionelle Hand gebraucht.

Das trübt den Gesamteindruck aber weniger als man erwarten würde. Ogden hat Herzblut in diese Welt gesteckt, das spürt man auch durch die langsamen Abschnitte hindurch. Die Besatzung von Captain Rays Schiff ist kein generisches Heldentrio, sondern eine Gruppe mit tatsächlichen Eigenheiten und unterschiedlichen Motivationen. Wer vier Jahre in der Einöde des Weltraums verbringt, entwickelt Gewohnheiten und kleine Spannungen, und Ogden beschreibt diese Dynamik mit Sorgfalt.

Alexander Kötting und der Klang der Isolation

Alexander Kötting spricht diese Serie mit einer Disziplin, die gut zur Tonalität des Stoffs passt. Sein Captain Ray klingt wie jemand, der gelernt hat, Emotionen hinter Professionalität zu verbergen, was für eine Figur, die jahrelang in der Ferne des Alls operiert, eine plausible Schutzfärbung ist. Kötting differenziert die Besatzungsmitglieder deutlich genug, um Verwechslungen zu vermeiden, ohne in Karikatur zu verfallen.

Was ich mir gewünscht hätte, ist mehr emotionale Varianz in den Momenten, wo die Geschichte wirklich eskaliert. Wenn die zentrale Wahrheit über den Hedalt-Krieg sich entfaltet, bleibt Köttings Vortrag merkwürdig gleichmäßig. Der Verrat, den Captain Ray erlebt, als er begreift, dass alles, was er zu wissen glaubte, eine Lüge war, verdient eine andere Stimmlage. Es ist aber kein Fehler, der das Zuhören trübt, eher eine verpasste Chance.

Was die Rezensenten sagen und was das bedeutet

Die Lesermeinungen teilen sich erwartungsgemäß in zwei Lager. Die Mehrheit lobt die Geschichte als spannend und gut durchkomponiert, einer schreibt schlicht, dass am Ende alle Handlungsfäden zusammenfinden. Das stimmt. Ogden ist kein Autor, der Plotlinien vergisst oder offen hängen lässt. Das gibt dem Box-Set als Gesamtpaket eine Befriedigung, die einzelne Bände manchmal nicht haben.

Die kritischeren Stimmen bemängeln die Längen, und das ist berechtigt. Wer das Tempo moderner SF-Thriller wie etwa aus der Expeditionary Force von Craig Alanson gewohnt ist, wird sich manchmal fragen, warum eine bestimmte Szene nicht halb so lang sein könnte. Ogden schreibt nicht für Ungeduldige. Er baut Stimmung, und manchmal baut er sie mit zu vielen Ziegeln.

Wer sollte zuhören, wer besser nicht

Der Kontingenz-Krieg eignet sich gut für alle, die Military-SF mögen und mit einem gemächlichen Aufbau umgehen können. Wer die ersten drei Stunden durchhält, wird für seine Geduld belohnt. Wer schnell in Handlung will und wenig Interesse an Weltraum-Atmosphäre als Erzählmittel hat, wird Frustration statt Spannung erleben.

Als Box-Set ist die Serie außerdem ein guter Griff für lange Fahrten oder Wochen mit viel Pendelzeit. 27 Stunden fühlen sich nicht an wie eine Verpflichtung, wenn man die Geschichte erst einmal wirklich gepackt hat. Und das passiert bei mir spätestens am Ende des ersten Bandes.

Häufig gestellte Fragen

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Was Hörerinnen und Hörer sagen

★★★★★

Sehr spannend

Spannende Geschichte, interessante Charaktere und gut geschrieben. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und am Schluss finden yalle Handlungsfähigkeit zusammen.

— Kindle-Kunde
★★★★☆

Die Idee ist nicht schlecht

Zieht sich zeitweise in die länge

— Was fehlt
★★★★★

War sehr gut zu lesen und hat Spaß gemacht

Spannende Geschichte, interessante Charaktere und gut geschrieben. War sehr gut zu lesen und hat Spaß gemacht die Geschichte mitzuerleben. Im 4. Band sind in einem Kapitel Schreibfehler bei den Namen.

— kanow58
★★★★★

Lange Geschichte.

Klar könnte man rumkritteln am Bild der Physik und Astronomie , aber was am schwülstigen Ende zählt, ist die Story und da steckt Herzblut drin. Also 5☆.

— Amazon Kunde
★★★★★

Spannend….

… Überraschend und vor allem mit dem berühmten Extrastern für Hoffnung. Hat beim Lesen sehr viel Spaß gemacht. Danke an den Autor.

— Amazon Customer

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Lena Bergmann

Von Lena Bergmann

Gründerin & Literaturkritikerin